Fokus-Brain-Stormings

Fokus-Brain-Stormings sind Techniken zur besseren Konzentration.

Konzentration bedeutet:

Sie können für längere Zeit an einer Aufgabe arbeiten.

Manche Menschen arbeiten gern allein.

Sie arbeiten gern still.

Für diese Menschen sind die Techniken besonders geeignet.

Auf dem Papier

Verrückte 8
Alle Personen nehmen ein großes Blatt Papier.
Sie falten das Papier 1 Mal in der Mitte.
Dann falten sie es noch 1 Mal in der Mitte.
Danach falten sie es noch 1 Mal in der Mitte.
Jetzt falten sie das Papier wieder auseinander.
Das Blatt Papier hat jetzt 8 Felder.
Die Personen bekommen nun eine Aufgabe.
Zum Beispiel ein Problem.
Die Personen schreiben in jedes Feld eine Idee zur Lösung von dem Problem.
Also 8 Ideen.
Dafür haben die Personen 4 Minuten Zeit.

Rotation
Die Personen sitzen im Kreis.
Jede Person schreibt eine Idee auf einen kleinen Zettel.
Dann gibt jede Person den Zettel seinem Nachbarn auf der linken Seite.
Jede Person bekommt von dem anderen Nachbarn den Zettel.
Dann muss jede Person die Idee von dem Nachbarn weiter-schreiben.
Und danach muss jede Person den Zettel wieder seinem Nachbarn auf der linken Seite geben.
Das kann man so oft wiederholen wie man möchte.
Das Weitergeben von dem Zettel nennt man Rotation.

Entspannung
Alle Personen schließen die Augen.
Eine Person erzählt etwas aus dem Alltag von der Ziel-Gruppe.
Zur Ziel-Gruppe gehören zum Beispiel Menschen mit Behinderung.
Es werden auch Geräusche aus dem Alltag von den Menschen mit Behinderung abgespielt.
Die Personen sollen sich 5 Minuten lang vorstellen:
So leben die Menschen mit Behinderung.
Dann sollen die Personen 10 Ideen auf einen kleinen Zettel schreiben.
Die Ideen dienen zur Lösung von dem Problem.

Stern-Fisch
Alle Personen liegen im Kreis auf dem Boden.
Die Köpfe sind in der Mitte.
Eine Person sagt eine Idee.
Und schreibt diese Idee auf einen Zettel.
Dann wirft die Person den Zettel in die Mitte zwischen die Köpfe.
Danach ist die nächste Person an der Reihe.
Erst wenn es keine neuen Ideen mehr gibt:
Dann ist die Aufgabe beendet.

Ziel
Neue Ideen bekommen

Material
Wand
Kleine Klebe-Zettel
Stifte
Papier

Teilnehmende
3 bis 20 Personen

Dauer
10 bis 60 Minuten

Anhang
Bild zur Methode

Am Computer

Verrückte 8
Auf einem digitalen White-Board werden 8 Felder vorbereitet.
White-Board spricht man so aus: Wait-Board.
Ein digitales White-Board ist so ähnlich wie eine Tafel in der Schule.
Die Tafel ist weiß.
Man schreibt mit einem besonderen Stift.
Das digitale White-Board ist mit einem Computer verbunden.
Die Personen bekommen nun eine Aufgabe.
Zum Beispiel ein Problem.
Die Personen schreiben in jedes Feld eine Idee zur Lösung von dem Problem.
Also 8 Ideen.
Dafür haben die Personen 4 Minuten Zeit.

Rotation
Jede Person schreibt eine Idee auf einen digitalen Zettel.
Ein digitaler Zettel ist ein Bild von einem Zettel auf dem
White-Board.
Die Zettel werden auf dem White-Board in einem großen Kreis angeordnet.
Dann schreibt jede Person die Idee von einer anderen Person weiter.
Das kann man so oft wiederholen, wie man möchte.

Entspannung
Alle Personen schließen die Augen.
Eine Person erzählt etwas aus dem Alltag von der Ziel-Gruppe.
Zur Ziel-Gruppe gehören zum Beispiel Menschen mit Behinderung.
Es werden auch Geräusche aus dem Alltag von den Menschen mit Behinderung abgespielt.
Zum Beispiel über das White-Board.
Die Personen sollen sich 5 Minuten lang vorstellen:
So leben die Menschen mit Behinderung.
Dann sollen die Personen 10 Ideen auf das White-Board schreiben.
Die Ideen dienen zur Lösung von dem Problem.

Stern-Fisch
Die Namen von allen Personen stehen auf einem White-Board.
Die Namen sind im Kreis angeordnet.
Eine Person sagt eine Idee.
Und schreibt diese Idee auf das White-Board in die Mitte von dem Kreis.
Danach ist die nächste Person an der Reihe.
Erst wenn es keine neuen Ideen mehr gibt:
Dann ist die Aufgabe beendet.

Ziel
Kreativität wecken

Material
Wand, Post-Its, Stifte, Papier

Teilnehmende
3-20

Dauer
10-60 Minuten

Digitale Tools
Videokonferenzen & Videotelefonie, Digitale Whiteboards
(siehe Online-Werkzeugkasten)